Interseroh trägt durch Altpapierrecycling zum Klimaschutz bei

Europameister im Papierrecycling

Deutschland ist Europameister: Mit mehr als 15 Millionen Tonnen pro Jahr wird in Deutschland mehr Altpapier recycelt als in jedem anderen Land in Europa. Neben den ökologischen Vorteilen überzeugt auch die Qualität von Recyclingpapier. Dank modernster Technologie ist das Produkt altersbeständig und uneingeschränkt archivierbar. Kurzum: Öko-Papier ist salonfähig.
Interseroh trägt durch Altpapierrecycling zum Klimaschutz bei

29.08.2008 – Deutschland ist Europameister: Mit mehr als 15 Millionen Tonnen pro Jahr wird in Deutschland mehr Altpapier recycelt als in jedem anderen Land in Europa. Neben den ökologischen Vorteilen überzeugt auch die Qualität von Recyclingpapier. Dank modernster Technologie ist das Produkt altersbeständig und uneingeschränkt archivierbar. Kurzum: Umweltpapier ist salonfähig.

Von den 23,2 Millionen Tonnen Papier und Pappe, die jedes Jahr in Deutschland produziert werden, sind rund 67 Prozent aus Altpapier hergestellt – ein absoluter Spitzenwert. Ausgesprochen positiv fallen die ökologischen Effekte aus: Bei der Produktion von nur 1.200 Blatt Recyclingpapier ist die Wasserersparnis so hoch, dass sich damit eine vierköpfige Familie duschen könnte. Ebenso vorteilhaft ist die Energieersparnis: Sie beträgt zum Beispiel mehr als 5.000 Kilowattstunden bei der Produktion von 160.000 Blatt Recyclingpapier. Eine Menge, die ausreicht, um einen vierköpfigen Haushalt ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

CO2-Einsparung durch Interseroh

Durch das Recycling von Papier werden darüber hinaus CO2-Emissionen vermieden: Mit rund 1,3 Millionen Tonnen Altpapier, die der Rohstoffbereich von Interseroh im vergangenen Jahr aufbereitet und vermarktet hat, leistet das Unternehmen einen bedeutsamen Beitrag zur CO2-Einsparung im Papierbereich. Gegenüber der Herstellung von Papierfasern aus Frischfasern, d.h. Bäumen, ergibt sich beim Einsatz von Altpapier eine Einsparung von rund 90 Kilogramm Kohlendioxid pro Tonne Papier. Im vergangenen Jahr waren es somit ca. 116.600 Tonnen CO2, die durch die Aktivitäten von Interseroh eingespart wurden. Um die entsprechende Menge CO2 zu binden, wäre ein europäischer Mischwald mit einer Fläche von 120 Quadratkilometern nötig.

Nicht nur bei der Produktion, auch beim Verbrauch von Papier ist Deutschland weit vorn: Während der Großteil der Weltbevölkerung lediglich knapp 40 Kilogramm Papier pro Person und Jahr benötigt, sind es in Deutschland mehr als 200 kg. Als Druck- und Büropapier kommen beispielsweise rund 800.000 Tonnen pro Jahr zum Einsatz. „Besonders im Bereich der Büropapiere gibt es beim Einsatz von Recyclingpapier noch großes Steigerungspotenzial“, erklärt Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). „Würden dort statt Frischfaserpapier ausschließlich Recyclingprodukte verwendet, ließen sich jährlich Tausende Tonnen CO2-Emissionen einsparen.“ Bisher beläuft sich der Einsatz von Recyclingpapier im Bürobereich auf zwölf Prozent.

Seit ihrer Gründung im August 2000 setzt sich die IPR für eine stärkere Wahrnehmung und Akzeptanz von Recyclingpapier ein, das strengsten Umweltkriterien entspricht. Informationskampagnen und individuelle Beratungsangebote stehen hierbei im Mittelpunkt. „Dank intensiver Forschung und technologischer Innovation hat Recyclingpapier einen wahren Quantensprung vollbracht. Es kann heute in allen Bereichen zum Einsatz kommen, zum Beispiel für Broschüren, Geschäftsberichte, Mailings, Formulare oder in der Administration“, betont Michael Söffge.

Weitere Informationen zur CO2-Einsparung durch Recycling finden Sie im Artikel Recycling für den Klimaschutz .

Zusätzliche Informationen zum Thema Recyclingpapier bietet die Initiative Pro Recyclingpapier.


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