Interseroh Stahl- und Metallrecycling

Dynamisch wie ein Tiger

Das Jahr 2010 ist das Jahr des Tigers – zumindest laut dem chinesischen Tierkreiszeichen. Damit endete das Jahr des Büffels und hoffentlich auch die Wirtschaftskrise. Begonnen hatte alles mit dem Jahr der Ratte, die zu Machthunger und Gewinnsucht neigt und letztendlich auch die Wirtschafts- und Finanzkrise einleitete. Über volatile Preise waren die Auswirkungen auch auf den Rohstoffmärkten deutlich spürbar.
Interseroh Stahl- und Metallrecycling

05.05.2010 – Das Jahr 2010 ist das Jahr des Tigers – zumindest laut dem chinesischen Tierkreiszeichen. Damit endete das Jahr des Büffels und hoffentlich auch die Wirtschaftskrise. Begonnen hatte alles mit dem Jahr der Ratte, die zu Machthunger und Gewinnsucht neigt und letztendlich auch die Wirtschafts- und Finanzkrise einleitete. Über volatile Preise waren die Auswirkungen auch auf den Rohstoffmärkten deutlich spürbar.

Eine früh erkannte Erholungsphase im Markt der Nichteisen-Metalle verschaffte Interseroh einen Vorsprung zu seinen Mitstreitern. Bereits während der Krise konzentrierte sich die Gruppe auf die Märkte in China und Südeuropa. Der verstärkte Export von Nichteisen-Metalle nach China konnte aufgrund des enormen Rohstoffbedarfs verdoppelt werden – insgesamt erzielte Interseroh durch die strukturelle Verlagerung der Exporte nach Fernost eine Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Besonders China zählt am Markt der Nichteisen-Metalle als wichtiger Abnehmer“, erklärt Joachim Wagner, Geschäftsführer der INTERSEROH Hansa Recycling GmbH. Auch an der Londoner Metallbörse (LME) wird auf steigende Preise spekuliert.

Experten hoffen auch auf eine stabile Preisentwicklung im Stahlschrottsegment. „Die Entwicklung der Stahl- und Metallschrottmärkte in den letzten Monaten hat gezeigt, dass gerade der Handel mit Nichteisenmetallen in Zukunft noch zunehmen und an Bedeutung gewinnen wird“, bestätigte Heinz-Joachim Dohrendorf, NE-Koordinator Interseroh. Durch vorausschauendes Handeln und dynamisches Umsetzen gelang es der Gruppe, die Gesamttonnagen des Nichteisen-Absatzes gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent zum Vorjahr zu steigern und somit erste Erfolge zu erzielen.

Wie der Tiger die Ratte fraß

Das Erschließen neuer Märkte ist eines der Erfolgsrezepte, die Interseroh trotz Wirtschaftskrise voran treiben. Inzwischen werden große Überseeschiffe im Tiefseelager für Stahlschrott in Dordrecht, Niederlande, selbst beladen. So können die Rohstoffe direkt und ohne Dritte in alle Welt geliefert werden. Die erste Schiffsladung von circa 25.000 Tonnen wurde bereits im August an einen Kunden in der Türkei verkauft. In regelmäßigen Abständen verlassen seit dem Schiffe mit Interseroh-Material den Teil des Rotterdamer Hafens.

Aber Interseroh hat nicht nur neue Handelswege aufgebaut, sondern auch die bestehenden Strukturen eindringlich geprüft und optimiert. So begann Interseroh Anfang dieses Jahres den Standort Dortmund zum Kompetenzzentrum von Nichteisen-Metallen und legierten Schrotten auszubauen. Die Erweiterung des Standortes in Dortmund ermöglicht einen eigenen Handel mit legierten Schrotten, für den bereits drei erfahrene Händler gewonnen wurden. Des Weiteren erfolgte die Verschmelzung mehrerer Unternehmen, etwa in der Region Nord-West zur INTERSEROH NRW GmbH, oder auch die Fusion der Interseroh Erwin Meyer Metallrecycling GmbH mit der Interseroh Jade-Stahl GmbH.

Die Festigung der Strukturen intensiviert die Zusammenarbeit, fördert den Informationsfluss zwischen den Standorten und ermöglicht die Bündelung von Mengenströmen. Zudem ist die Geschäftserweiterung im internationalen Raum ein wichtiger Schritt, um flexibel am Markt operieren zu können, wodurch die Preise der unterschiedlichen Regionen optimal genutzt werden können.

Nicht umsonst ist Interseroh im deutschen Ranking der Schrottaufbereiter unter den Top 3 und im Handel mit NE-Metallen auf europäischer Ebene sogar die Nummer eins – mit guten Aussichten, die Position weiter zu verbessern.

Und so verspeiste der Tiger mit Mut und Weitsicht die Ratte, an der sich viele die Zähne ausbissen.

Foto: pehel / fotolia.com


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