Kupferschrott von Interseroh hilft dem Klima und spart Ressourcen

Kostbares Kupfer

Wir alle halten täglich eines der wertvollsten Metalle unserer Natur in den Händen: Kupfer. Als wichtiger Bestandteil von Münzen, Stromkabeln und Armaturen, aber auch von Musikinstrumenten, Besteck oder Rohrleitungen ist es aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Durch seine hohe elektrische Leitfähigkeit sowie seine leichte Formbarkeit ist Kupfer ein vielfältig verwendbares Metall und begehrt wie kaum ein anderes. Gleichzeitig ist Kupfer jedoch einer der seltensten Rohstoffe dieser Erde. Das ohnehin spärliche Kupfervorkommen in Deutschland hat sich bereits vor einem Vierteljahrhundert erschöpft. Dank der idealen Recyclingeigenschaften von Kupfer und Metallrecyclingunternehmen wie Interseroh ist eine Rohstoff-Knappheit hier jedoch nicht zu befürchten.
Kupferschrott von Interseroh hilft dem Klima und spart Ressourcen

29.08.2008 – Wir alle halten täglich eines der wertvollsten Metalle unserer Natur in den Händen: Kupfer. Als wichtiger Bestandteil von Münzen, Stromkabeln und Armaturen, aber auch von Musikinstrumenten, Besteck oder Rohrleitungen ist es aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Durch seine hohe elektrische Leitfähigkeit sowie seine leichte Formbarkeit ist Kupfer ein vielfältig verwendbares Metall und begehrt wie kaum ein anderes. Gleichzeitig ist Kupfer jedoch einer der seltensten Rohstoffe dieser Erde. Das ohnehin spärliche Kupfervorkommen in Deutschland hat sich bereits vor einem Vierteljahrhundert erschöpft. Dank der idealen Recyclingeigenschaften von Kupfer und Metallrecyclingunternehmen wie Interseroh ist eine Rohstoff-Knappheit hier jedoch nicht zu befürchten.

Fachleute schätzen, dass mehr als 80 Prozent des jemals geförderten Kupfers noch immer im Umlauf sind. Dies macht den unschlagbaren Vorteil des Rohstoffs aus: Kupfer kann weitgehend ohne Material- und Qualitätsverlust recycelt werden.

Deutschlands „Kupfermine“ ist die Norddeutsche Affinerie AG. Als größter Kupferproduzent Europas ist das Unternehmen auch im Kupferrecycling international führend und produziert jährlich etwa eine Million Tonnen Kupferkathoden und über 1,2 Millionen Tonnen Kupferprodukte. In zwölf Werken in sieben europäischen Ländern sind rund 4.700 Mitarbeiter beschäftigt. 40 Prozent der Kupferproduktion der Norddeutschen Affinerie basieren auf der Verarbeitung von Altkupfer, Kupferlegierungsschrotten und anderen kupferhaltigen Recyclingmaterialien. Das Unternehmen verarbeitet jährlich 400.000 Tonnen Recyclingrohstoffe unterschiedlichster Beschaffenheit und Zusammensetzung.

80 Prozent des Materials liefern dabei Unternehmen wie die Interseroh Wagner Rohstoffe GmbH, die das Altmaterial sammelt und aufbereitet. „Um unseren Kunden die gewünschte Qualität zu liefern, sind wir sowohl auf modernste Analysegeräte als auch auf die geschulten Augen unserer Mitarbeiter angewiesen“, erklärt Geschäftsführer Heinz-Joachim Dohrendorf. „Damit wir uns zwischen Draht, Granulat, Blechen, Rohren, Schwer- und Leichtschrott nicht verheddern, gibt es dafür eigene Begriffe: ‚Kabul‛ steht zum Beispiel für blanken Kupferdraht, und auch Wörter wie Kajak, Kater, Kerze oder Keule haben bei uns eine andere Bedeutung.“

Das Recycling schont nicht nur die natürlichen Vorkommen, es hilft auch, Energie zu sparen. Der aufwendige Abbau, die Aufbereitung und der Transport des Metalls erfordern dreimal so viel Energie wie das Einschmelzen des Altmaterials. Heute wird in Deutschland fast die Hälfte des jährlichen Bedarfs von 700.000 Tonnen an hochreinem, „raffiniertem“ Kupfer aus Recyclingmaterial gewonnen. Gleichzeitig werden durch das Recycling von Kupfer Kohlendioxidemissionen im Vergleich zur Primärproduktion eingespart.

Einsparung der CO2-Emissionen

Mit moderner Recyclingtechnologie, der sogenannten elektrolytischen Raffination, können jegliche Verunreinigungen aus dem Kupfer restlos entfernt werden. So können Kupfer und die Metalle seiner Legierungen aus Altmaterialien zurückgewonnen und beliebig oft recycelt werden. Das Deutsche Kupferinstitut verleiht daher dem Metall das Prädikat „Kupfer – ein Metall mit Zukunft“.

Foto: Norddeutsche Affinerie AG


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